Es war bereits meine 4. Landesrunde in Göttingen, doch obwohl der Zeitplan wie in den letzten Jahren war, war es wieder etwas Besonderes.
Begonnen hat es natürlich wieder mit der Anmeldung um 12:00 Uhr. Ich war bereits 1,5 Stunden vor der Begrüßung da, aber trotzdem wurde es mir nicht langweilig, denn schon am Eingang bin ich Freunden begegnet und konnte mich mit ihnen unterhalten. Als dann um 13:00 Uhr die Begrüßung begann, wurden wie üblich der Klausurablauf und die Regeln erklärt und danach fing die Klausur an. Die Klausur dauerte vier Stunden, allerdings ist die Zeit knapp, um die Aufgaben zu lösen und noch einmal in Reinschrift aufzuschreiben. Nach diesen vier Stunden sind die meisten der Teilnehmer in die Jugendherberge gefahren und haben dort geschlafen, um am nächsten Tag wieder Energie für die 2. Klausur zu haben. Die 2. Klausur war nämlich schon um 8:00 Uhr und dauerte wieder vier Stunden. Nach diesen vier Stunden konnten wir erst einmal zu Mittag essen und man merkte, dass die Nudeln wie jedes Jahr gut geschmeckt haben, denn die Schlange ging wieder einmal bis zur Tür und fast alle Plätze waren besetzt. Das Schöne daran ist, dass man beim Essen und Anstehen wieder mit anderen Leuten ins Gespräch kommt oder alte Bekannte wieder trifft, denn über die Jahre lernt man sehr viele Leute kennen und ich z.B. kenne auch von anderen Förderungen viele, die auch in die Landesrunde kommen.
Danach bin ich wie immer in den Spieleraum gegangen und habe dort mit Freunden ein neues Spiel ausprobiert, das wir, nachdem das Gruppenfoto aller Teilnehmer gemacht wurde, auch weiterspielten. Anschließend haben wir uns unterhalten, bis wir zur Siegerehrung aufbrachen. Nach dem mittlerweile vertrauten Weg zur Aula hatten wir es dieses Mal zum ersten Mal schwer, nebeneinander liegende Plätze zu bekommen, da der Saal wegen Renovierungen nicht vollständig genutzt werden konnte, aber dann ging es los und ich wartete darauf, dass endlich die Preisträger genannt wurden, denn meiner Meinung nach ist das Schlimmste, nur dasitzen zu können ohne zu wissen, was man geschafft oder nicht geschafft hat. Allerdings wäre es wohl auch ein bisschen langweilig ohne die richtige Spannung. Nach der Siegerehrung wurden noch Preisträgerfotos gemacht und dann ging es auf dem für viele Teilnehmer langen Weg nach Hause.
Anne Prepeneit


